Buchempfehlungen
zur
Geld-Politik



Hans-Olaf Henkel: "Die Euro Lügner"
Unsinnige Rettungspakete, vertuschte Risiken ‒

So werden wir getäuscht
Wilhelm Heyne Verlag, München 2013, ISBN 978-3-453-20058-6

 

Mit falschen Versprechen, heruntergespielten Risiken und unverhohlenen Drohungen werden die Deutschen dazu gebracht, sinnlose Rettungspakete und unsichere Riesenkredite mit ihren Steuern und Rücklagen zu finanzieren. Nicht nur die Politiker anderer EU-Staaten, auch die eigenen Volksvertreter setzen die Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone und das friedliche Zusammenleben in Europa leichtfertig aufs Spiel.

Hans-Olaf Henkel war früher ein überzeugter Anhänger des Euro. Jetzt beobachtet er, wie Politiker im Namen der Eurorettung über gemachte Zusagen hinweggehen, gültige Verträge brechen und die ökonomischen und politischen Folgen unter den Teppich kehren; wie Täuschung und Rechtsbruch zum festen Bestandteil im Arsenal der Euroretter geworden sind und wie wenig die Medien dabei ihrer Rolle als Kontrollinstanz gerecht werden.

Er gewährt einen Blick hinter die Fassade der Euro-Euphorie und gibt denen, die uns für dumm verkaufen wollen, Gesicht und Namen. Eine Währung, die auf einem Fundament aus Lügen steht, so der Autor, wird nie das Vertrauen der Europäer gewinnen können.

Hans-Olaf Henkels Schlussfolgerungen sind ernüchternd, zeigen aber auch, dass von »Alternativlosigkeit« keine Rede sein kann. (Klappentext)


Peter Lüdemann: "Abgezockt und kaltgestellt"
Wie der deutsche Steuerzahler systematisch ausgeplündert wird
FinanzBuch Verlag 2015, ISBN 978-3-89879-935-5

 

»Wir sind Untertanen, keine Bürger unseres Staates.« Zumindest aus steuerrechtlicher Sicht trifft diese provokante These zu. Das deutsche Steuerrecht zielt darauf, Sie als souveränen Staatsbürger zu verunsichern, zu verwirren und letztendlich zu entmündigen. Sie sollen zahlen, aber bei der Gestaltung des Steuerrechts weder mitreden, noch Ihr Recht gegenüber einem schlechten und fehlerhaft angewendeten Steuerrecht einklagen noch auf die Verwendung Ihrer Steuergelder Einfluss nehmen.

Peter Lüdemann, einer der renommiertesten deutschen Steuerrechtler, macht schonungslos Inventur im deutschen Steuerrecht. Gezielte Komplexität, fachlich unausgebildetes Personal an Gerichten und laufend neue Gesetzesänderungen sorgen dafür, dass der Bürger das Öffentliche Recht, das ihn eigentlich vor dem Staat schützen soll, nicht mehr versteht. Und das noch dazu in einem Bereich des Öffentlichen Rechts, der – nach dem Freiheitsentzug – die schwersten und direktesten Eingriffe des Staates in die Rechte seiner Bürger vorsieht. Fehler der Finanzverwaltung bei der Anwendung des Steuerrechts und Fehler der Politiker bei der Verwendung der Steuergelder bleiben lässliche Sünden, Sie als Steuerpflichtiger werden für Ihre Fehler bei der Erfüllung Ihrer steuerlichen Pflichten unnachgiebig verfolgt und als Straftäter gebrandmarkt.

(Rückseitentext)

Missachtete Gewaltenteilung: Es ist ein Unding, dass sich in unserem Land die Finanzverwaltung, also die Exekutive, zum Gesetzgeber aufschwingt und sich das Steuerrecht so gestaltet, wie sie es braucht. Aber das anmaßende Schlüpfen in die Rolle der Legislative ist noch nicht die ganze Wahrheit. Denn dieser Umstand wäre in einer Demokratie noch verkraftbar, würde die dritte Gewalt im Staat in Bezug auf das Steuerrecht funktionieren. Das würde voraussetzen: Die Judikative, also die Gerichte, müsste der Finanzverwaltung bei dem, was sie da beim Vollzug der Steuergesetze anrichtet, genau auf die Finger schauen und sie in die Schranken verweisen.
Doch so richtig tut hier keiner seinen Job. Nicht die erste Gewalt im Staate: der Gesetzgeber. Es ist seine Aufgabe und damit die der demokratisch gewählten Volksvertreter, Gesetze zu erlassen, die im Interesse der Bürger sind. Schließlich haben die Bürger ihren Gesetzgeber auch gewählt. Nicht die zweite Gewalt im Staate: die Exekutive. Es ist ihre Aufgabe, sich in Ausübung ihrer Aufgaben an eben diese Gesetze zu halten. Das gilt auch ohne Ausnahme für die Finanzverwaltung! Und auch nicht die dritte Gewalt im Staate: die Judikative. Es ist ihre für einen Rechtsstaat und eine Demokratie fundamental wichtige Aufgabe, dass unabhängige Richter und Gerichte kontrollieren, ob die Finanzverwaltung sich bei der Erfüllung ihrer Aufgaben an die Gesetze hält, und ‒ wenn dies nicht der Fall ist ‒ dies durch Urteil festzustellen und zu korrigieren. Leider funktioniert dies unserem Staat nicht. (Seite 71-72)

 


Matthias Weik & Marc Friedrich:
"DER GRÖSSTE RAUBZUG DER GESCHICHTE"

Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden

BASTEI LÜBBE TASCHENBUCH Band 60804, April 2014,
ISBN 978-3-404-60804-1
(889 Quellenangaben)

 

Ein äußerst lesenswertes, zornig machendes Buch, in welchem die Autoren aufzeigen, wie Politiker und Banker in den USA und in Europa unter einer Decke stecken und wie diese gemeinsam dafür sorgen, dass die braven, steuerzahlenden Bürger dumm gehalten und nach Strich und Faden belogen und betrogen werden. Mit ihren Quellenangaben belegen die Autoren unter anderem, wie die Bürger mit Billigung der Politik von Banken und Versicherungen auf legale Weise ausgeraubt werden.


Matthias Weik & Marc Friedrich: "Der Crash ist die Lösung"
Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten

BASTEI LÜBBE TASCHENBUCH Band 60858, September 2015,
ISBN 978-3-404-60858-4
(509 Quellenangaben)


Was sich seit 2012 in der Finanzwelt abgespielt hat, ist für den Normalbürger schlicht und einfach unvorstellbar.

Das Geschäftsgebaren einiger Finanzkonzerne wird dem krimineller Organisationen immer ähnlicher – egal ob Drogengelder zu waschen sind oder von der UNO verhängte Embargos umgangen werden. Solange die Gewinnraten aus einem Geschäft satt zweistellig sind, werden Gesetze gedehnt, trickreich umgangen oder auch schlicht gebrochen. Moral und Anstand werden ohnehin jeden Morgen an der Garderobe abgegeben. Wir reden hier nicht von dubiosen Zockerbuden auf diversen karibischen Inseln. Wir reden von weltweit führenden Großbanken. (Seite 32)


Matthias Weik & Marc Friedrich: "KAPITAL FEHLER"
Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir
ein neues Wirtschaftsdenken brauchen

BASTEI LÜBBE TASCHENBUCH Band 60953, April 2017,
ISBN 978-3-404-60953-6
(378 Quellenangaben)

 

Wie befürchtet, hat sich seit dem Erscheinen unseres zweiten Buches Der Crash ist die Lösung nichts nachhaltig in der Finanzwelt zum Besseren gewendet. Ganz im Gegenteil: Warnsignale, wohin man schaut.
Die Gesamtsituation eskaliert weiter, und viele unserer damals abgegebenen, oftmals angezweifelten Prognosen sind heute leider bittere Realität. Der Zug rast unvermindert mit Volldampf Richtung Abgrund. Dass die Geschwindigkeit gedrosselt oder gar die Notbremse gezogen wird, ist nicht in Sicht.
Nach wie vor wird auf globaler Ebene versucht, Schulden mit Schulden zu bezahlen, was weder nachhaltig ist, noch auf Dauer funktioniert. Verzweifelt bekämpfen die Notenbanken die Krise mit historisch niedrigen Zinsen – also mit einer Flut von billigem Geld. Mit dem Ziel, das Geldkarussell am Laufen zu halten, pumpen Staaten und Notenbanken weiterhin Hunderte von Milliarden in ein völlig marodes Finanzsystem. Die Notenbanken, die Brandstifter und Feuerwehr in einem sind, verkennen dabei, dass es gerade die niedrigen Zinsen sind, die die letzte Krise mit verursacht haben. Durch eine aus dem Ruder gelaufene irrsinnige Notenbankpolitik wurden die Aktienmärkte global enorm aufgebläht. Abermals entstehen durch das viele billige Geld Blasen an den Immobilien-, Aktien- und Anleihemärkten. Inzwischen sind die Märkte dermaßen abhängig vom billigen Geld, dass sich niemand mehr traut, ihnen die Droge Geld zu entziehen.
(Seite 14)


   Die Befürchtungen und Prognosen der beiden Autoren werden bestätigt durch den Artikel

   Fortsetzung der zutreffenden Analysen der beiden Autoren


Dr. Markus Krall: "Der Draghi-Crash"
Warum uns die entfesselte Geldpolitik in die finanzielle Katastrophe führt
7. Auflage 2018, FinanzBuch Verlag, ISBN 978-3-95972-072-4

 

Die politische Klasse sucht ihr Heil in der Planwirtschaft, der Bevormundung und dem Gängelband, an dem sie Banken, Versicherer, Konsumenten, Produzenten, ja ganze Staaten festbindet. Der bürokratische, planwirtschaftliche und sozialistische Zuteilungsstaat hat sich erst in den Köpfen unter dem Stichwort »Primat der Politik« und dann in der Umsetzung von Gesetzgebung und Regulierung breitgemacht.

Den Verantwortlichen der politischen Elite fehlt offensichtlich der Kompass für die Funktionsweise der freien und sozialen Marktwirtschaft, die unserem Land Wohlstand und Wachstum beschert hat.

Dabei haben Politik, Aufsichtsbehörden und Zentralbanken sich selbst, die Finanzwirtschaft, ja uns alle in eine babylonische Gefangenschaft gezwungen, aus der wir ohne reinigende und schmerzhafte große Anpassungskrise nicht mehr herauskommen werden.

Verteidigt wird dieser falsche Weg durch kontinuierliches Fingerzeigen auf die vermeintlich einzig an der Entstehung der Krise Schuldigen, die Banken, dann durch die Betonung der Unabhängigkeit der EZB, die längst zu einem Fehlen jeglicher Kontrolle durch den Souverän degeneriert ist, und das Insistieren auf der Validität stümperhaft erstellter Analysen und ihrer Schlussfolgerungen, selbst dann noch, wenn für jedermann offensichtlich ist, dass man um Welten danebengelegen hat.

Wir müssen die Eigenverantwortung über den Bevormundungsstaat stellen und den Sozialstaat wieder als das sehen, was er sein sollte: Ein Schutz gegen unverschuldete Not, kein Ersatz für ehrliche Arbeit und Verantwortung für das eigene Leben.

Wir müssen dem Eigentum und der Vertragsfreiheit als Herzstück der Marktwirtschaft auch dort wieder Geltung verschaffen, wo es mit dem Impuls populistisch agierender Sozialpolitiker kollidiert, deren ganzes Bestreben darin besteht, sich auf Kosten anderer für Wohltaten feiern zu lassen, die sie nicht selbst bezahlen müssen.

Die Geldpolitik ist auf der abschüssigen Bahn schon längst zur Staatsfinanzierung verkommen und hat für jeden, der die Augen nicht gewaltsam verschließt, das Territorium der Legalität längst verlassen hat.

(Aus dem Prolog)

 


Dirk Müller: "Machtbeben"

Die Welt vor der grössten Wirtschaftskrise aller Zeiten

Hintergründe, Risiken, Chancen

Wilhelm Heyne Verlag, München 2018, ISBN 978-3-453-20489-8

 

Dirk Müller, Deutschlands bekanntester Finanz- und Wirtschaftsexperte, ist sich sicher: Wir stehen vor der nächsten Weltwirtschaftskrise und einer gigantischen Umverteilung. Ob China, Russland, Nordkorea, Naher und Mittlerer Osten oder USA und Europa ‒ Müller erklärt in seiner gewohnt verständlichen Art Hintergründe, Zusammenhänge und Konsequenzen der aktuellen Konflikte. Klug und glaubhaft schildert er den voraussichtlichen Ablauf dieser kommenden Weltwirtschaftskrise. Er zeigt, welche Rolle Digitalisierung und Automatisierung spielen, wo die Zukunft des Geldes, der Arbeit und der Gesellschaft liegt, und gibt wertvolle Tipps, wie wir diesen Umbruch nicht nur unbeschadet überstehen, sondern auch noch davon profitieren können ‒ aktuell und hochspannend!

(Rückseitentext)