Buchempfehlungen
zur
Geld-Politik



Matthias Weik & Marc Friedrich:
"DER GRÖSSTE RAUBZUG DER GESCHICHTE"

Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden

BASTEI LÜBBE TASCHENBUCH Band 60804, April 2014,
ISBN 978-3-404-60804-1
(889 Quellenangaben)

 

Ein äußerst lesenswertes, zornig machendes Buch, in welchem die Autoren aufzeigen, wie Politiker und Banker in den USA und in Europa unter einer Decke stecken und wie diese gemeinsam dafür sorgen, dass die braven, steuerzahlenden Bürger dumm gehalten und nach Strich und Faden belogen und betrogen werden. Mit ihren Quellenangaben belegen die Autoren unter anderem, wie die Bürger mit Billigung der Politik von Banken und Versicherungen auf legale Weise ausgeraubt werden.


Matthias Weik & Marc Friedrich: "Der Crash ist die Lösung"
Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten

BASTEI LÜBBE TASCHENBUCH Band 60858, September 2015,
ISBN 978-3-404-60858-4
(509 Quellenangaben)


Was sich seit 2012 in der Finanzwelt abgespielt hat, ist für den Normalbürger schlicht und einfach unvorstellbar.

Das Geschäftsgebaren einiger Finanzkonzerne wird dem krimineller Organisationen immer ähnlicher – egal ob Drogengelder zu waschen sind oder von der UNO verhängte Embargos umgangen werden. Solange die Gewinnraten aus einem Geschäft satt zweistellig sind, werden Gesetze gedehnt, trickreich umgangen oder auch schlicht gebrochen. Moral und Anstand werden ohnehin jeden Morgen an der Garderobe abgegeben. Wir reden hier nicht von dubiosen Zockerbuden auf diversen karibischen Inseln. Wir reden von weltweit führenden Großbanken. (Seite 32)


Matthias Weik & Marc Friedrich: "KAPITAL FEHLER"
Wie unser Wohlstand vernichtet wird und warum wir
ein neues Wirtschaftsdenken brauchen

BASTEI LÜBBE TASCHENBUCH Band 60953, April 2017,
ISBN 978-3-404-60953-6
(378 Quellenangaben)

 

Wie befürchtet, hat sich seit dem Erscheinen unseres zweiten Buches Der Crash ist die Lösung nichts nachhaltig in der Finanzwelt zum Besseren gewendet. Ganz im Gegenteil: Warnsignale, wohin man schaut.
Die Gesamtsituation eskaliert weiter, und viele unserer damals abgegebenen, oftmals angezweifelten Prognosen sind heute leider bittere Realität. Der Zug rast unvermindert mit Volldampf Richtung Abgrund. Dass die Geschwindigkeit gedrosselt oder gar die Notbremse gezogen wird, ist nicht in Sicht.
Nach wie vor wird auf globaler Ebene versucht, Schulden mit Schulden zu bezahlen, was weder nachhaltig ist, noch auf Dauer funktioniert. Verzweifelt bekämpfen die Notenbanken die Krise mit historisch niedrigen Zinsen – also mit einer Flut von billigem Geld. Mit dem Ziel, das Geldkarussell am Laufen zu halten, pumpen Staaten und Notenbanken weiterhin Hunderte von Milliarden in ein völlig marodes Finanzsystem. Die Notenbanken, die Brandstifter und Feuerwehr in einem sind, verkennen dabei, dass es gerade die niedrigen Zinsen sind, die die letzte Krise mit verursacht haben. Durch eine aus dem Ruder gelaufene irrsinnige Notenbankpolitik wurden die Aktienmärkte global enorm aufgebläht. Abermals entstehen durch das viele billige Geld Blasen an den Immobilien-, Aktien- und Anleihemärkten. Inzwischen sind die Märkte dermaßen abhängig vom billigen Geld, dass sich niemand mehr traut, ihnen die Droge Geld zu entziehen.
(Seite 14)


   Die Befürchtungen und Prognosen der beiden Autoren werden bestätigt durch den Artikel

   Fortsetzung der zutreffenden Analysen der beiden Autoren


Dr. Markus Krall: "Der Draghi-Crash"
Warum uns die entfesselte Geldpolitik in die finanzielle Katastrophe führt
7. Auflage 2018, FinanzBuch Verlag, ISBN 978-3-95972-072-4

 

Die politische Klasse sucht ihr Heil in der Planwirtschaft, der Bevormundung und dem Gängelband, an dem sie Banken, Versicherer, Konsumenten, Produzenten, ja ganze Staaten festbindet. Der bürokratische, planwirtschaftliche und sozialistische Zuteilungsstaat hat sich erst in den Köpfen unter dem Stichwort »Primat der Politik« und dann in der Umsetzung von Gesetzgebung und Regulierung breitgemacht.

Den Verantwortlichen der politischen Elite fehlt offensichtlich der Kompass für die Funktionsweise der freien und sozialen Marktwirtschaft, die unserem Land Wohlstand und Wachstum beschert hat.

Dabei haben Politik, Aufsichtsbehörden und Zentralbanken sich selbst, die Finanzwirtschaft, ja uns alle in eine babylonische Gefangenschaft gezwungen, aus der wir ohne reinigende und schmerzhafte große Anpassungskrise nicht mehr herauskommen werden.

Verteidigt wird dieser falsche Weg durch kontinuierliches Fingerzeigen auf die vermeintlich einzig an der Entstehung der Krise Schuldigen, die Banken, dann durch die Betonung der Unabhängigkeit der EZB, die längst zu einem Fehlen jeglicher Kontrolle durch den Souverän degeneriert ist, und das Insistieren auf der Validität stümperhaft erstellter Analysen und ihrer Schlussfolgerungen, selbst dann noch, wenn für jedermann offensichtlich ist, dass man um Welten danebengelegen hat.

Wir müssen die Eigenverantwortung über den Bevormundungsstaat stellen und den Sozialstaat wieder als das sehen, was er sein sollte: Ein Schutz gegen unverschuldete Not, kein Ersatz für ehrliche Arbeit und Verantwortung für das eigene Leben.

Wir müssen dem Eigentum und der Vertragsfreiheit als Herzstück der Marktwirtschaft auch dort wieder Geltung verschaffen, wo es mit dem Impuls populistisch agierender Sozialpolitiker kollidiert, deren ganzes Bestreben darin besteht, sich auf Kosten anderer für Wohltaten feiern zu lassen, die sie nicht selbst bezahlen müssen.

Die Geldpolitik ist auf der abschüssigen Bahn schon längst zur Staatsfinanzierung verkommen und hat für jeden, der die Augen nicht gewaltsam verschließt, das Territorium der Legalität längst verlassen hat.

(Aus dem Prolog)