Buchempfehlungen
zur
Politik



Ein aufschlussreiches Buch über die Manipulationen in der Welt:

 

John Perkins: "Bekenntnisse eines Economic Hit Man" –
Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia
(Erweiterte Neuausgabe)
Goldmann Verlag, München, Taschenbuch April 2016, 478 Seiten,
ISBN 978-3-442-15918-5

  

Economic Hit Man (EHM) sind hoch bezahlte Experten, die Länder auf der ganzen Welt um Billionen Dollar betrügen. Sie schleusen Geld von der Weltbank, der US Agency for International Development (USAID) und anderen ausländischen »Hilfsorganisationen« auf die Konten großer Konzerne und in die Taschen weniger reicher Familien, die die natürlichen Rohstoffe unseres Planeten kontrollieren.
Die Mittel der Economic Hit Man sind betrügerische Finanzanalysen, Wahlmanipulationen, Bestechung, Erpressung, Sex und Mord. Ihr Spiel ist so alt wie die Macht, doch heute, im Zeitalter der Globalisierung, hat es neue und erschreckende Dimensionen angenommen. Ich weiß das, ich war ein EHM.
(Aus dem Vorwort, Seite 11)

 

Das tückische Krebsgeschwür unter der Oberfläche, das ich in Bekenntnisse eines Economic Hit Man offenlegte, hat zahlreiche Metastasen gebildet. Es hat von den Entwicklungs- und Schwellenländern auf die USA und die restliche Welt übergegriffen und bedroht nun die Fundamente unserer Demokratie und die lebenserhaltenden Systeme unseres Planeten.
Alle Instrumente der EHM und Schakale – schöngerechnete Wirtschaftsdaten, falsche Versprechungen, Drohungen, Bestechung, Erpressung, Schulden, Täuschung, Staatsstreiche, Attentate und uneingeschränkte militärische Macht – sind heute weltweit im Einsatz, sogar noch mehr als vor einem Jahrzehnt, als ich die Mittel des Systems offenlegte. Das Krebsgeschwür hat sich weiter ausgebreitet und überall eingenistet, dennoch wissen die wenigsten Menschen etwas darüber; dabei wird der Zusammenbruch, in den es unausweichlich führt, uns alle treffen.
Das EHM-System dominiert Wirtschaft, Regierung und Gesellschaft von heute.
Ich habe die erweiterte Neuausgabe der Bekenntnisse eines Economic Hit Man geschrieben, weil sich in den vergangenen zehn Jahren viel verändert hat. Das Krebsgeschwür hat sich überall in den USA und auf der Welt ausgebreitet. Die Reichen sind noch reicher und alle andren sind noch ärmer geworden.
(Aus der Einleitung, Seite 17-19)

 

Zitate aus dem Buch


Ein Buch über den Zustand Europas:

 

Hans-Werner Sinn "Der Schwarze Juni" Brexit, Flüchtlingswelle,
Euro-Desaster ‒ Wie die Neugründung Europas gelingt
Verlag Herder, 2016, ISBN 978-3-451-37745-7

 

Seit einigen Jahren bereits taumelt Europa von einer Krise in die nächste.
Allen Beschwichtigungen zum Trotz verlieren Deutschland und die europäischen Staaten des Nordens durch den Euro unaufhörlich Milliardenvermögen zugunsten überschuldeter Volkswirtshaften in Südeuropa.
2015 erlebte der Kontinent dann einen kaum mehr beherrschbaren Flüchtlingsstrom. Und schließlich kam auch noch der Schwarze Juni 2016 ‒ mit Brexit-Votum und wichtigem Urteil des Bundesverfassungsgerichts. (Klappentext)

 

Der Euro und die mit ihm bis heute verbundenen politischen Maßnahmen haben sich nicht als Friedens- und Integrationswerk, sondern als Krisentreiber und Herd des Unfriedens gezeigt.
Nicht alles, was gut gemeint war, wirkt auch am Ende gut. Das Führungspersonal in Europa ‒ ob in Brüssel oder den Hauptstädten ‒ trifft Entscheidungen, von denen es glaubt oder glauben machen möchte, sie würden den Einigungsprozess voranbringen. Das Gegenteil aber tritt ein.
Wut und Frust über »die Politiker« und die »Eurokraten« nehmen in den europäischen Ländern zu ‒ auch in Deutschland. Vielen Bürgern reicht es mittlerweile. … Sie wollen sich nicht mehr mit rhetorischen Floskeln oder Durchhalteparolen abspeisen lassen. Es gilt besonders für den Umgang mit den Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten.
Die Steuerung des Kapitals ist in der Marktwirtschaft Sache der Sparer und ihrer Institutionen. Auch deswegen müssen die EZB und die Bundesbank aufhören, Südeuropa andauernd mit Krediten zu stützen, die unterhalb der Marktkonditionen zur Verfügung gestellt werden und für die am Ende der deutsche Steuerzahler einzustehen hat.
Viele Politiker sind, so scheint es, grundsätzlich nicht in der Lage, zwischen dem, was sein soll, und dem, was sein wird, zu unterscheiden, und auch echte Verantwortung zu übernehmen.
Kein Zweifel, Europa befindet sich in der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Herausforderungen, vor denen es steht, sind gewaltig, allen voran Euro-Desaster, Flüchtlingswelle und Brexit.
(Aus der Einleitung)


Douglas Murray: "The Strange Death of Europe"
                           ‒ Immigration, Identity, Islam
Bloomsbury Publishing Plc, 2017, ISBN 978-1-4729-4225-8

 

The Strange Death of Europe is a highly personal account of a continent and culture caught in the act of suicide. Declining birth-rates, mass immigration and cultivated self-distrust and self-hatred have come together to make Europeans unable to argue for themselves and incapable of resisting their own comprehensive change as a society. This book is not only an analysis of demography and political realities, but also an eyewitness account of a continent in self-destruct mode. It includes reporting from across the entire continent, from the places where migrants land to the places they end up, from the people who appear to welcome them in to the places which cannot accept them.

Told from this first-hand perspective, and backed with impressive research and evidence, the book addresses the disappointing failure of multiculturalism, Angela Merkel's U-turn on migration, the lack of repatriation and the Western fixation on guilt. Murray travels to Berlin, Paris, Scandinavia, Lampedusa and Greece to uncover the malaise at the very heart of the European culture, and to hear the stories of those who have arrived in Europe from far away. In each chapter he also takes a step back to look at the bigger issues which lie behind a continent's death-wish, answering the question of why anyone, let alone an entire civilisation, would do this to themselves. He ends with two visions of Europe ‒ one hopeful, one pessimistic ‒ which paint a picture of Europe in crisis and offer a choice as to what, if anything, we can do next.

(Front page flap)

 

Whereas European identity in the past could be attributed to highly specific, not to mention philosophically and historically deep foundations (the rule of law, the ethics derived from the continent’s history and philosophy), today the ethics and beliefs of Europe ‒ indeed the identity and ideology of Europe ‒ have become about 'respect', 'tolerance' and (most self-abnegating of all) 'diversity'. Such shallow self-definitions may get us through a few more years, but they have no chance at all of being able to call on the deeper loyalties that societies must be able to reach if they are going to survive for long.

This is just one reason why it is likely that our European culture, which has lasted all these centuries and shared with the world such heights of human achievement, will not survive.

(Page 8)

 

Deutsche Übersetzung von Krisztina Koene:

 

Douglas Murray: "Der Selbstmord Europas" ‒ Immigration, Identität, Islam
384 Seiten, März 2018, ISBN 978-3-95972-105-9

 

Sinkende Geburtenraten, unkontrollierte Masseneinwanderung und eine lange Tradition des verinnerlichten Misstrauens: Europa scheint unfähig zu sein, seine Interessen zu verteidigen. Douglas Murray, gefeierter Autor, sieht in seinem neuen Bestseller Europa gar an der Schwelle zum Freitod – zumindest scheinen sich seine politischen Führer für den Selbstmord entschieden zu haben.

Doch warum haben die europäischen Regierungen einen Prozess angestoßen, wohl wissend, dass sie dessen Folgen weder absehen können noch im Griff haben? Warum laden sie Tausende von muslimischen Einwanderern ein, nach Europa zu kommen, wenn die Bevölkerung diese mit jedem Jahr stärker ablehnt? Sehen die Regierungen nicht, dass ihre Entscheidungen nicht nur die Bevölkerung ihrer Länder auseinandertreiben, sondern letztlich auch Europa zerreißen werden? Oder sind sie so sehr von ihrer Vision eines neuen europäischen Menschen, eines neuen Europas und der arroganten Überzeugung von deren Machbarkeit geblendet?

Der Selbstmord Europas ist kein spontan entstandenes Pamphlet einer vagen Befindlichkeit. Akribisch hat Douglas Murray die Einwanderung aus Afrika und dem Nahen Osten nach Europa recherchiert und ihre Anfänge, ihre Entwicklung sowie die gesellschaftlichen Folgen über mehrere Jahrzehnte ebenso studiert wie ihre Einmündung in den alltäglich werdenden Terrorismus. Eine beeindruckende und erschütternde Analyse der Zeit, in der wir leben, sowie der Zustände, auf die wir zusteuern.

 

Europa begeht Selbstmord. Oder zumindest haben sich seine Führer dafür entschieden. Ob die europäischen Bürger ihnen auf diesem Weg folgen wollen, ist freilich eine andere Frage.

Wenn ich sage, dass Europa dabei sei, sich selbst auszulöschen, dann meine ich nicht, dass die Last der Regulierungen durch die Europäische Kommission unerträglich geworden sei oder dass die Europäische Menschenrechtskonvention nicht genug getan habe, um die Ansprüche irgendeiner Gemeinschaft zu befriedigen. Ich meine damit vielmehr, dass die Zivilisation, die wir als europäische bezeichnen, dabei ist, Selbstmord zu begehen, und weder Großbritannien noch irgendein anderes westeuropäisches Land kann diesem Schicksal entrinnen, weil wir alle unter den gleichen Krankheiten leiden. Im Ergebnis wird am Ende der Lebensdauer der meisten Menschen, die heute Europa bevölkern, Europa nicht mehr das sei, was es mal war. Wir werden den einzigen Ort auf der Welt, der unsere Heimat war, verloren haben.

Die Massenmigration ‒ das heißt die Ersetzung von großen Teilen der europäischen Bevölkerung durch Menschen aus der Fremde ‒ ist eine Art der neuen Erzählung: Wir scheinen gedacht zu haben, Veränderung könne auch eine Erholung sein. Diese existenzielle Zivilisationsmüdigkeit ist keine europäische Besonderheit. Aber dass dieses Gefühl gerade in dem Moment eine Gesellschaft befällt, in dem sich eine neue Gesellschaft auf den Weg macht, muss zu elementaren, epochalen Veränderungen führen.

(Aus dem Text)


Ein aufschlussreiches Buch über die Politik in den USA: 

 

Michael Wolff "Feuer und Zorn" Im Weißen Haus von Donald Trump
Rowohlt Verlag, 2. Auflage Februar 2018, ISBN 978 3 498 09465 2

 

Es ist das Buch, das die Präsidentschaft von Donald Trump erschüttert: Michael Wolff liefert ein eindrucksvolles Sittengemälde der amerikanischen Politik unter einem Präsidenten, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat. Wolff beschreibt das Chaos und die Machtkämpfe im Weißen Haus, er enthüllt , wie nah die Russland-Verbindung an Trump herangerückt ist und wie es zum Rauswurf des FBI-Chefs James Comey kam ‒ und liefert erstaunliche Details über das Privatleben dieses Präsidenten. Über zweihundert Interviews hat Wolff mit den engsten Mitarbeitern des US-Präsidenten geführt, noch nie ist es einem Journalisten gelungen, das Geschehen im Weißen Haus so genau nachzuzeichnen. Herausgekommen ist das einzigartige Porträt eines Mannes, der selbst nie damit gerechnet hat, Präsident der USA zu werden. (Klappentext)

 

Dieses Buch beschreibt neben dem Präsidenten der USA die Intrigen und Rivalitäten der teilweise zwielichtigen Typen in der US-Zentrale. Dabei liegt die Vermutung nahe, dass es in vielen anderen Regierungen auf der Welt ebenso aussieht, nur dass darüber (noch) kein Buch geschrieben wurde.

 

Zitate aus dem Buch

 

Die Hausbank von Donald Trump steht offenbar in Frankfurt. In den 18 Jahren vor seiner Präsidentschaft hat die Deutsche Bank dem Immobilienmogul, seinen Unternehmen und seiner Familie 2,5 Milliarden US-Dollar geliehen. Das errechnete die "New York Times": „Ohne die Deutsche Bank hätte es Donald Trump vielleicht nie ins Weiße Haus geschafft”, sagt der Finanzexperte des Blatts, David Enrich. Bei den meisten anderen US-Banken sei Trump längst verbrannt gewesen. (Steingards Morning Briefing, 22. Februar 2019)


Dieses Buch beschreibt, was wir "Mama Merkel" zu verdanken haben:

 

Stefan Schubert "Die Destabilisierung Deutschlands",
Der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit
(
366 Quellenangaben)
Kopp Verlag, August 2018, ISBN 978-3-86445-590-2

 

Dieses Buch beschreibt, was Politik und Macht-Elite gerne vor dem Volk verborgen hätten und was die deutschen Massenmedien verschweigen.
Es zeigt auf, wie öffentliche Sicherheit, Recht und Ordnung in Deutschland zerstört werden ‒ und wer ein Interesse daran hat.

Bei seinen Recherchen nutzte der ehemalige Polizist Stefan Schubert seine Kontakte zu Sicherheitsorganen und konnte Polizei- und Geheimdienstakten einsehen.

 

    Wer weiß denn schon, dass ...

  • in Deutschland derzeit 150.000 Haftbefehle nicht vollstreckt sind?
  • das BKA 600.000 Straftaten von Flüchtlingen vertuscht hat?
  • es für Polizisten gefährlich wird, die Wahrheit zu sagen?
  • die Justiz nicht unabhängig ist, sondern von der Politik kontrolliert wird?
  • durch Wirtschaftsspionage ausländischer Geheimdienste deutschen Unternehmen Schäden in Milliardenhöhe entstehen und die Politik diese Geheimdienste nicht nur gewähren lässt, sondern sogar deren Strafverfolgung verhindert?
  • die Bundeswehr als Ausbildungscamp für gewaltbereite Islamisten missbraucht wird?
  • vor den Toren Magdeburgs die Bundeswehr die modernste Kampfstadt Europas hat bauen lassen?
    Kosten: 1 Milliarde Euro. In dieser Stadt trainieren Bundeswehr und Polizei den Häuserkampf,
    ausdrücklich auch zur Niederschlagung von bürgerkriegsähnlichen Unruhen im Innern.

„Es ist ein Muss, dieses Buch zu lesen, wenn man die extreme Schieflage Deutschlands in staatlichen Kernbereichen erahnen und verstehen will,” sagt Willy Wimmer (*1943), 33 Jahre lang CDU Mitglied des Deutschen Bundestages, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministers der Verteidigung a.D. und sechs Jahre Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). (Klappentext)

 


Jochen Buchsteiner "Die Flucht der Briten aus der europäischen Utopie"

Rowohlt Verlag, 1. Auflage September 2018, ISBN 978 3 498 00688 4

 

Der Brexit schockte den Kontinent ‒ und die Reaktion war Trotz: Im Referendum sei es gar nicht um die EU gegangen, sagen viele Europäer, sondern um Elitenverdruss, Migrationsängste und Nostalgie. Wurden die Briten wirklich Opfer einer populistischen Hysterie, oder haben sie schlicht die Konsequenz aus den Fehlentwicklungen in Brüssel gezogen?

 

Jochen Buchsteiner beleuchtet in diesem Essay die Lage auf beiden Seiten des Kanals und argumentiert, dass der Brexit vielleicht sogar nötig war, um Europa auf einen neuen, zukunftsfähigeren Kurs zu führen.

(Rückseitentext)